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Kräutertee in der Schwangerschaft – Was ist erlaubt und was nicht?

Ist Nachwuchs auf dem Weg, sorgt sich die werdende Mutter konstant um die Gesundheit ihres Babys. Doch auch dem eigenen Körper wird in dieser Zeit viel abverlangt. Sodbrennen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Schlaflosigkeit kommen nicht selten in den neun Monaten bis zur Geburt vor. Doch bekanntlich ist gegen alles ein Kraut gewachsen! Kräutertee in der Schwangerschaft kann etliche positive Effekte hervorrufen, aber auch negative Folgen haben. Welcher Tee erlaubt ist und auf welchen du lieber verzichten solltest, wollen wir in diesem Blogartikel hinterfragen.

Welcher Kräutertee darf in der Schwangerschaft getrunken werden?

Kräutertees gibt es zuhauf. Seit Jahrhunderten werden die heißen Aufgüsse dazu genutzt Schmerzen zu lindern und Krankheitsbeschwerden abzuschwächen. So können einige Kräutertees zum Beispiel bei Halsschmerzen und Heiserkeit helfen.

Da man in der Schwangerschaft auf medizinische Hilfe bei milden Erkrankungen verzichten sollte, greifen zu erwartende Mütter oft auf die Pflanzenheilkunde zurück. Die folgenden fünf Sorten Kräutertee unterstützen Schwangere, wenn der Körper nicht so richtig mitmachen möchte.

1. Fencheltee

Fenchel ist eine wahre Wunderwaffe der Natur, denn der Kräutertee hilft Schwangeren bei Übelkeit, Sodbrennen und Blähungen. Diese Symptome treten in den ersten Monaten doch des Öfteren auf, weshalb der Fencheltee in deinen Schrank nicht fehlen sollte. Ein weiterer Vorteil: Die Pflanze enthält große Mengen an Eisen, was in der Schwangerschaft vonnöten ist.

2. Kamillentee

Kamille gilt seit jeher als bewährtes Hausmittel bei Magen- und Darmbeschwerden. Es beruhigt den Verdauungstrakt und kann auch bei Sodbrennen hilfreich sein. Zudem beruhigt der Kräutertee, falls Nervosität und Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft auftreten sollten.

3. Rooibostee

Rooibos wächst in Südafrika, wo man die Kräfte der Heilpflanze bereits seit Jahrhunderten zu schätzen weiß. Schwangeren hilft der Kräutertee bei Verdauungsproblemen. Die enthaltenen Antioxidantien, Eisen und Mineralien unterstützen das Wachstum des Kindes. Außerdem dämpfen die Inhaltsstoffe die Effekte von Stresshormonen, wodurch der Rotbuschtee, wie er auch genannt wird, beruhigend wirken kann.

4. Lavendeltee

Falls du dir die Frage stellst „Welcher Kräutertee beruhigt in der Schwangerschaft?“, können wir dir mit ruhigen Gewissen Lavendeltee empfehlen. Dieser duftet schon bei der Zubereitung himmlisch und kann nachts dabei helfen besser einzuschlafen.

5. Melissentee

Auch die Melisse hilft bei Schlafstörungen und Nervosität, Symptome, die durchaus üblich sind in der Schwangerschaft. Eine Tasse Kräutertee mit Melisse am Abend während der Schwangerschaft kann für die nötige Bettschwere sorgen und beruhigt außerdem den Magen und Darm.

Welche Kräutertees sollten nur mit Vorsicht in der Schwangerschaft konsumiert werden?

Es gibt einige Kräutertees, die man zwar während der Schwangerschaft genießen kann, aber entweder nur in beschränkten Maß oder nur zu bestimmten Phasen auf dem Weg zur Geburt. Welche Sorten das sind, wollen wir dir nun darlegen.

1. Ingwertee

Ingwer kann ebenfalls bei Übelkeit Abhilfe verschaffen. Zudem hilft es bei Verstopfungen sowie bei einer Erkältung. Allerdings kann die Superknolle auch einen wehenfördernden Effekt auslösen, weshalb Kräutertee mit Ingwer nach dem dritten Monat der Schwangerschaft nicht mehr konsumiert werden sollte. Vorher kann man Tee mit bis zu sechs Gramm pro Tag bedenkenlos trinken.

2. Salbeitee

Werdende Mütter sollten während der Schwangerschaft lieber auf Medizin verzichten und greifen daher bei geringen Leiden auf die heilwirkende Kraft von Kräutertees zurück. Bei Halsschmerzen kann zum Beispiel Salbei hilfreich sein.

Bei diesem Wundermittel aus dem Garten wird allerdings zur Vorsicht geraten. Die enthaltende Gerb- bzw. Rosmarinsäure wirkt stimulierend auf die Gebärmutter, wodurch im schlimmsten Fall eine Fehlgeburt ausgelöst werden kann. Daher sollten Schwangere diesen Kräutertee entweder nur in sehr geringen Maßen trinken oder eventuell nur damit gurgeln.

3. Himbeerblättertee

Himbeerblättertee wird von Hebammen und Geburtshelfer*innen zur Geburtsvorbereitung empfohlen, denn er regt die Durchblutung an, lockert den Muttermund und macht das Bindegewebe im Beckenbereich weicher, sodass das Baby bei der Geburt leichter durch den Geburtskanal gleiten kann.

Allerdings sollte dieser Tee erst ab der 37. Schwangerschaftswoche konsumiert werden. Vorher kann der gleiche Effekt eher ein Risiko darstellen, da er zur Frühgeburt führen könnte.

4. Pfefferminztee

Pfefferminztee gehört zu den beliebtesten Sorten Tee im deutschsprachigen Raum. Daher ist es schwer vorstellbar neun Monate lang auf das leckere und gesunde Heißgetränk zu verzichten. Vor allem, weil dieser Kräutertee auch in der Schwangerschaft bei starker Übelkeit Linderung verschaffen kann.

Doch mehr als eine bis zwei Tassen pro Tag sollte man nicht konsumieren, denn die ätherischen Öle im Tee können auch wehenfördernd wirken. Diejenigen, die schnell zu Sodbrennen neigen, sollten auf Minztee während der Schwangerschaft ganz verzichten, da die Wirkstoffe Reizungen im Magen auslösen könnten. 

5. Frauenmanteltee

Auf die Wirkung des Frauenmanteltees in der Frühschwangerschaft sind wir teegeschwister bereits eingegangen. Dieser kann bis zur 12. Schwangerschaftswoche und dann wieder ab der 37. Woche genossen werden. Dazwischen ist ein Verzicht auf den Kräutertee für Schwangere ratsam, denn auch diese Sorte kann wehenanregende Effekte auslösen.

Welche Kräutertees darf man in der Schwangerschaft nicht trinken?

Es gibt auch ein paar Sorten Kräutertee, auf die man in der Schwangerschaft ganz verzichten sollte. Das liegt an den stimulierenden Effekt der Pflanzenwirkstoffe auf die Gebärmutter oder teilweise auch an den toxischen Eigenschaften, die ungewünscht auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes wirken. Dazu gehören folgende Kräuter:

1. Eisenkraut

Dieses Kraut hat intensive wehenanregende Wirkstoffe, die eventuell zu einer Fehlgeburt führen könnten. Auf diesen ansonsten sehr gesunden Kräutertee solltest du also während der gesamten Schwangerschaft verzichten.

2. Passionsblume

Auch diese Pflanze wirkt anregend auf die Muskulatur der Gebärmutter, wodurch ungewünschte Kontraktionen ausgelöst werden könnten. Dieser Kräutertee sollte also von Schwangeren gemieden werden.

3. Süßholzwurzel

Die Wirkstoffe der Süßholzwurzel sind auch in Lakritze enthalten, die bekanntlich als sehr gefährliches Lebensmittel während einer Schwangerschaft gilt. Das liegt daran, dass die Knolle die Plazentadurchlässigkeit erhöht und damit die Entwicklung des Gehirns beim ungeborenen Kind beeinträchtigt. Sie kann außerdem das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.

4. Brennnessel

Brennnesseltee wirkt auf den Körper entwässernd, was in normalen Umständen sehr gesund ist. Während der Schwangerschaft haben die Nieren aber bereits Hochsaison und sollten nicht zusätzlich beansprucht werden. Daher wird Schwangeren geraten auf diesen Kräutertee eher zu verzichten.

5. Johanneskraut

Auch wenn dieses Kraut normalerweise zur Beruhigung der Nerven angewendet wird – etwas, das Schwangere wirklich gebrauchen könnten -  sollte man in der Schwangerschaft eher auf diesen Kräutertee verzichten. Die enthaltenden Wirkstoffe könnten toxisch auf das Baby wirken und daher bleibende Schäden verursachen.

Fazit

Zahlreiche Kräutertees können bei typischen Nebenwirkungen der Schwangerschaft, zum Beispiel Übelkeit, Verdauungsbeschwerden oder Nervosität, helfen. Außerdem helfen sie dabei den erhöhten Flüssigkeitsbedarf während der Schwangerschaft zu bewältigen. Dazu gehören die Kamillen-, Fenchel-, Rooibus-, Lavendel- und Melissentee.

In Maßen in Ordnung, aber in großen Mengen oder zur falschen Zeit in der Schwangerschaft eher gefährlich können folgende Kräuterteesorten sein: Himbeerblätter-, Salbei-, Ingwer-, Pfefferminz- und Frauenmanteltee. Ganz tabu sind Tees mit Eisenkraut, Passionsblume, Johanneskraut, Süßholzwurzel und Brennnessel.

Dennoch sollten auch die erlaubten Kräutertees nur im geringen Maße und nicht zu langfristig während der Schwangerschaft genossen werden. Eine Abwechslung in der Nahrungsaufnahme ist ebenso wichtig wie die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. So kann außerdem verhindert werden, dass unerwartete Nebenwirkungen oder Allergien auftreten könnten.

Übrigens, kann man auch grünen und schwarzen Tee während der Schwangerschaft konsumieren, aber ebenfalls nur in begrenzten Mengen. Früchtetees dagegen stellen keinerlei Gefahr dar und stärken sogar aufgrund des erhöhten Vitamin-C-Gehalts das Immunsystem von Mutter und Kind.
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